Logo

Home | Kontakt | Impressum | Login

 

Kommentare/ImpressionenLesefrüchte Weisheit des Tages

 

Lesefrüchte

juergen

Klicken Sie auf den untenstehenden pdf Ikon, um das Dokument anzuzeigen.

 

PDF Roland Tichy, der Publizist und Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung, bricht eine Lanze für den Gipfel in Elmau, kritisiert die Auslandung Wladimir Putins und kritisiert das katholische Hilfswerk MISEREOR, das seine - Tichys - Spendengelder für Demonstrationen gegen den Gipfel ausgibt.
PDF Ich bin - als bekennender Fleischesser - immer wieder von neuem verblüfft, wenn mir Vegetarier oder gar Veganer ihre oft an dogmatische Glaubenssätze erinnernden Grundsätze nahezubringen versuchen. Amelie Fried hat unter der Überschrift "Ernährungsirrsinn" zu diesem Phänomen, das nur in Überflußgesellschaften anzutreffen ist, eine hinreißende Glosse im CICERO ( Dezember 2014 ) geschrieben. Ich wünsche guten Appetit......
PDF In diesen Tagen, in den sich der Fall der Berliner Mauer zum 25. Mal jährt, geriet mir das Buch von Jens Bisky, eines Sohnes des ehemaligen Linken-Politikers Lothar Bisky, in die Hände. Es trägt den Titel "Geboren am 13. August - Der Sozialimus und ich". Der Titel spielt an auf Biskys Geburtsdatum am 13. August 1966, fünf Jahre nach dem Bau der Mauer. Das Buch des Autors, der als Feuilleton-Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung" arbeitet, enthält eine ebenso drastische wie köstliche Beschreibung der "Sieben Wunder des Sozialismus":
PDF Der begnadete Polemiker Henryk M. Broder beschreibt in der WELT vom 19.9.2014 unter der Überschrift "Im Reich der Illusionen" die innen- und außenpolitischen Befindlichkeiten der deutschen Bevölkerung. Ein Genuß!
PDF Eine "Agenda 2020" fordert eine Gruppe junger CDU-Abgeordneter, die sich den Namen "CDU 1017" gegeben haben. Hier findet sich das sehr lesenswerte Papier, das sich vor allem mit Wirtschaftspolitik beschäftigt und offenbar der Union Wirtschaftskompetenz zurückgewinnen soll.
PDF Über "Altherrenwitze und Frauenhumor" läßt sich der von mir
- fast immer - geschätzte Autor Harald Martenstein im ZEIT-MAGAZIN vom 7.2.2013 aus, zu Recht darauf hinweisend, dass Zimperlichkeit nicht angesagt ist.
PDF Helmut Schmidt, der in früher Jugend - lang, lang ist's her - einmal Architekt werden wollte, spricht hier im Gespräch
(ZEIT, 7.2.2013) mit der englischen Architektin Louisa Hutton über den Unsinn, in Berlin wieder ein Stadtschloß zu errichten, und über die Berliner Neigung, sich alles, was man zu brauchen glaubt, von anderen bezahlen zu lassen.
PDF Warum in Deutschland aus kleinen Verfehlungen große Skandale werden - zu diesem spannenden Thema schreibt im SPIEGEL vom 11.2.2013 Dirk Kurbjuweit einen Essay, der des Nach-Lesens und des Nach-Denkens wert ist.
PDF Mit Matthias Drobinski schreibt in der SZ (vom 13. Februar 2013) endlich einmal unter der Überschrift "Die vielen Stimmen des Herrn" ein sachkundiger Journalist eine Betrachtung über die Vielfalt in der katholischen Kirche. Und man sollte sich durch seine These, dass die katholische Kirche "überraschend ambiguitätstolerant" sei, nicht abschrecken lassen. Hinter dem Wort-Ungetüm verbirgt sich ein gut gezeichnetes Bild katholischer Wirklichkeit - universal.
PDF "Eine Abrechnung" mit Berlin nennt mein "alter" Freund und Kollege Tyll Schönemann sein Bekenntnis, er habe von Berlin die "Schnauze voll". Wer wie ich 13 Jahre an der Spree gelebt hat, kann Schönemann in vielen, vielen Punkten nur zustimmen.

Dass Du, lieber Tyll, bei einer ganzen Reihe von Berlin-Enthusiasten einen shitstorm ausgelöst hast, solltest Du mit Fassung ertragen. Und wenn's hart auf hart kommt, gewähren wir Dir im Rheinland Asyl....
PDF Die EU-Kommission in Brüssel plant, die Werbung für Zigaretten weiter einzuschränken. Unter anderem ist - Stand Dezember 2012 - offenbar vorgesehen, dass die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen mindestens 75 % der Vorder- und Rückseite ausmachen müssen. Aus Sicht der Gut-Menschen, die in der EU zunehmend die sanfte Macht ( Enzensberger ) übernehmen, dürfte es danach aber erst richtig losgehen. Dann sind die nächsten "gefährlichen Güter" dran, z.B. Autos, Süßigkeiten und Alkohol, also etwa Wein.
Wie dann deren Werbung aussehen wird, haben findige Gebrauchs-Grafiker zusammengestellt:
PDF Im Frühjahr 2011 schrieb der große Schriftsteller, Denker und kritische Geist Hans Magnus Enzensberger im SPIEGEL (9/2011) einen Essay, der sich kritisch mit der Entmündigung Europas - ich füge hinzu: und seiner Bürger - befasste. Der Artikel ist aktueller denn je, z.B. angesichts "neuer" Pläne der EU-Kommission, den Kampf gegen das Rauchen (und die Raucher) mit einer neuen Strategie fortzusetzen: übergroße Warnhinweise und und und.
Hier ein Auszug aus Enzensbergers Essay:

"Wir rauchen, wir essen zu viel Fett und Zucker, wir hängen
Kruzifixe in Schulzimmern auf, wir hamstern illegale Glüh -
birnen, wir trocknen unsere Wäsche im Freien, wo sie nicht
hingehört. Wo kämen wir hin, wenn wir selbst entscheiden
könnten, wem wir unsere Wohnung vermieten wollen! Kann
es angehen, dass es Abweichler gibt, die ihre Betriebsrenten
auszahlen, wie es ihnen beliebt, und dass jemand in Madrid
oder Helsinki ein Tempolimit einführen will, das der Euronorm
widerspricht? Müssen nicht überall, ganz ohne Rücksicht auf
Klima und Erfahrung, genau dieselben Baustoffe verwendet
werden? Kann es jedem Land überlassen bleiben, wie es in seinen
Universitäten und Schulen zugeht? Wer sonst als die Kommission
soll darüber befinden, wie der europäische Zahnersatz
oder die europäische Kloschüssel auszusehen haben? Wäre
nicht ein heilloses Durcheinander zu befürchten, wenn über solche
Fragen in Stockholm oder London statt in Brüssel entschieden
würde? Wo kämen wir hin, wenn sich am Ende irgendein Magistrat
darüber Gedanken machte, nach welchen Vorgaben in seiner Gemeinde
Busse und U-Bahnen fahren? Solche Extratouren dürfen
auf keinen Fall geduldet werden.

Die Europäische Union weiß alles
besser als wir. Sie herrscht nicht durch Befehl,
sondern durch Verfahren. Zum Glück verfügt sie weder über eine
Armee noch über eine eigene Polizei; soweit wir wissen,
unterhält sie bisher nicht einmal einen Geheimdienst, der CIA,
BND und FSB das Wasser reichen
könnte. Schon deshalb verbietet sich der Vergleich mit
autoritären Regimes. Die Union sieht ihre Aufgabe nicht darin,
ihre Bürger zu unterdrücken, sondern darin, alle Lebensverhältnisse
auf dem Kontinent möglichst lautlos zu homogenisieren.
Hier wird nicht an einem neuen Völkergefängnis gebaut, sondern
an einer Besserungsanstalt, der die gütige, aber strenge
Aufsicht über ihre Schutzbefohlenen obliegt. Im Idealfall soll
das Leben ihrer Zöglinge von einer paragrafenreichen Hausordnung,
die von der Festlegung des Wohngeldes bis zum gesunden
Speiseplan reicht, zentral geregelt und normiert werden.
allerdings ist die Umerziehung von fünfhundert Millionen Menschen
eine herkulische Aufgabe, an der schon ganze andere
Regimes sich verhoben haben. Man darf bezweifeln, dass unsere
Vormünder ihr gewachsen sind.

PDF ....so geht Frauen-TV in Ägypten....